Baby, Home

Leonard wird 1

Genauer, Leonard wurde bereits 1. Anfang Mai. Vor drei Wochen stieg unsere kleine Sause für das nun einjährige Löwenkind. Mit den Großeltern und ein bisschen Familie. Mit einer wunderbaren Himbeer-Zitronen-Torte, bei der Mama die Zitrone vergessen hat. Mit einem Geburtstagskind, das pünktlich zur Ankunft der Gäste über eine Stunde geschlafen hat. Ja und einer komplett nach Innen verlegten und umgeplanten Grillparty – jedoch (und zum Glück) ohne den erwarteten Regen.

Da wir Leonards Taufe im Dezember bereits ähnlich gefeiert haben, auch Zuhause, auch im engen Familienkreis, waren wir fast schon routiniert. Fast. Ich gebe zu, dass ich die Arbeit, alles selbst zu kochen, backen, richten und zeitgleich dem kleinen Geburtstagslöwen einen normalen Tagesablauf zu geben, schnell unterschätze. Und dabei spielt das kleine Wort mit P – Perfektion – nicht einmal eine große Rolle. Und doch wurde es perfekt. Weil es das nur werden kann, wenn die Familie zusammenkommt und sich so viel aufrichte Freude über das erste Lebensjahr eines kleinen Menschen versammelt.

Das Motto, will man es so nennen, war der kleine Prinz. Denn das ist er. Unser kleiner Prinz. Und wer mich oder uns kennt, weiß auch, dass es bei unserem Nachnamen eigentlich gar nicht anders geht, als Leonard als kleinen Prinzen zu bezeichnen – oder aber König der Löwen. So habe ich für diesen ersten Geburtstag noch meinen Mamawillen durchgesetzt, ahne ich doch, dass ich in den nächsten Jahren immer weniger Mitspracherecht haben werde.

Eine kleine Lektion habe auch bei diesem Geburtstag wieder gelernt. Weniger ist mehr. So wohlbekannt dieser Spruch uns allen ist, so schnell ist er vergessen, wenn man bei Pinterest oder Google Little Prince Birthday Ideas eingibt. Zwischenzeitlich wollte ich für alle Gäste Kronen basteln, wollte eine mehrstöckige Torte backen, wollte passendes Pappgeschirr bestellen und statt drei besser gleich dreißig Heliumballons füllen. Aber ich habe mich besonnen, dass diese vielen Details eben auch vergänglich sind. Kostspielig, aufwändig und vergänglich. So habe ich stattdessen diesen wunderschönen Geburtstagsring von Grimms besorgt und mit Figuren bestückt – denn ich bin sicher, er wird uns allen noch viele Jahre und Geburtstage dienen. Nur bei den Pfingstrosen habe ich mich nicht zurückhalten können und es kurzerhand zur Tradition erklärt, dass unser Maikind zu jedem Geburtstag Pfingstrosen bekommt.

 

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1 Kommentare

  1. Tammy sagt

    Schöne Eindrücke und hübsch gemacht mit den Blüten!

Kommentare sind geschlossen.