Kaffee
Kommentare 1

Karamell Macchiato

Oh kann ich mich glücklich schätzen, denn am gestrigen Sonntag wurde bei uns gebacken – und das ganz ohne mein Zutun. Umso lieber isst man dann natürlich die Köstlichkeiten, denn man hat die ganzen Zutaten und Aromen nicht schon über, bevor alles überhaupt abgekühlt auf dem Teller liegt. Kanelbullar gab es. Mit Zimt, Kardamom und ganz vielen Erinnerungen an Schwedenbesuche in der Zeit, als David dort zum Auslandssemester war.

Als süße Ergänzung zum Zimtgebäck schien mir ein warmer Karamell Macchiato genau richtig. Es ist eins dieser Getränke, für die man eigentlich immer alles im Haus hat. Denn es erfordert außer einem normalen Kaffee mit Milchschaum nur Zucker, Wasser, eine Pfanne und etwas Mut.

Für einen Karamell Macciato braucht man:

einen Espresso
etwa 200ml Milch für den Milchschaum

eine unbeschichtete Pfanne oder einen Topf
70-100ml Wasser
50g feiner oder feinster weißer Zucker

 

Für den Karamellsirup den Zucker in die Pfanne oder aber den Topf streuen und alles unter Beobachtung langsam erwärmen. Sobald der Zucker anfängt sich zu verflüssigen, einen Kochlöffel nehmen und die Masse umrühren, damit alles gleichmäßig schmilzt. Danach muss man nur noch warten bis sich die Masse einen schönen Braunton annimmt.

Sobald die Karamellmasse ihre Karamellfarbe erreicht hat, die Pfanne von der Kochstelle schieben und vorsichtig aber nicht zu zaghaft alles mit dem Wasser ablöschen und erneut rühren. Die nun entstandene Masse kann im Anschluss in und über den Macchiato gegeben werden – im Kaffee bleibt sie flüssig und süßt ihn und auf dem Milchschaum wiederum wird sie zu einem festen und ebenso leckerem Gitter.

Säubern kann man Pfanne, Löffel und alles weitere, das noch Karamellreste hat, übrigens am besten, indem man es einfach in einem Spülbecken mit Wasser bedeckt. Der Zucker löst sich völlig rückstandslos im Wasser auf.

caramelmacchiato2

caramelmacchiato3  caramelmacchiato4

caramelmacchiato5

caramelmacchiato

Pin on PinterestTweet about this on TwitterShare on FacebookGoogle+

1 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.