Baby, DIY
Schreibe einen Kommentar

Ein Fotobuch für Leonard

Da ist es schon. Nur zwei Tage nachdem ich es fertiggestellt und bestellt habe, liegt es schon vor mir und es wird mir immer schwerer und schwerer ums Herz. Mein Mamaherz. Leonards Fotobuch. Eigentlich zum ersten Geburtstag im Mai geplant, aber durch die Chance es dank und für Saal Digital testen zu dürfen, nun schon minimal früher unser.*

Meine Erfahrung

Nun, glaubt es oder nicht. Es war nicht meine erste Bestellung und auch nicht mein erstes Fotobuch, das ich mit der Saal Digital Software gebastelt habe. Bereits unsere Hochzeitsfotos haben vor vier Jahren ihren Weg in ein solches Buch gefunden. Auch Kalender mit meinem Lieblingsmotiv Leonard, Dankeskarten zu seiner Geburt, unzählige Fotoabzüge bis hin zu Postern habe ich bereits über Saal Digital bestellt. Ihr seht. Ich bin ein Fan. Damals wurde mir Saal Digital von meiner Hochzeitsfotografin empfohlen – und ich wurde nicht enttäuscht. Umso mehr Spaß macht mir dieser Test, das ich positiv voreingenommen an die Sache rangehe und weiß, euch da Schritt für Schritt durch etwas wirklich Gutes zu führen. Samt uneingeschränkter Empfehlung.

Die Software

Da ich bereits das ein oder andere Produkt gestaltet habe, bin ich kein völliger Neuling. Aber eben auch kein Profi auf dem Gebiet. Nachdem ich erst Papier, Seitenzahl und das Buchformat (identisch zu unseren anderen Fotobüchern schön groß und quadratisch) ausgesucht habe, ging es an das Füllen der vielen Seiten. Diese werden unten innerhalb der Software gut übersichtlich angezeigt. Man kann nicht nur die aktuell bearbeitete Seite schön groß aufrufen, man sieht auch immer was man auf den Seiten davor oder danach gebastelt hat.

Ich habe mich für die Option entschieden, mit leeren, schlichten Layouts zu arbeiten. Wer möchte, kann hier auch bereits z.B. zum Anlass passend gestaltete Vorlagen auswählen. Da ich es aber wie meistens schlicht und pur bevorzuge, habe ich mich für einfache leere Spalten und Boxen auf weißem Grund entschieden.

Hat man sich für diese entschieden, kann man wieder aus einer Vielzahl möglicher Seitenlayouts wählen und auch diese wiederum selbst anpassen. Doch nur zwei statt drei Boxen. Lieber mehr Weiß. Dieses Bild aber bitte seitenfüllend. Und am besten in Schwarzweiß. Ähnlich wie wir es aus unseren liebsten Apps gewöhnt sind, arbeitet auch die Software hier mit Filtern und Reglern, um ein Foto wenn gewollt doch noch etwas anzupassen. Die eigenen Fotos werden dabei links innerhalb der Software angezeigt und können bequem per Drag and Drop auf die jeweilige Stelle gezogen werden, um sie dann falls gewollt weiter zu bearbeiten.

Mit Textspalten kann man bequem auch Texte in das Fotobuch bringen – ob nun Bildbeschreibungen, eine Widmung, ein Inhaltsverzeichnis, Zitate etc. Etwas, das ich sehr gerne nutze, weil man so aus einem Fotobuch ein Fotobuch machen kann. So gehören ein kleines Inhaltsverzeichnis, eine Titelseite, einzelne Zwischenseiten mit Text und mal ein schönes Zitat für mich einfach zu so einer Erinnerung dazu und machen diese nur noch persönlicher.

Am Schluss checkt die Software nochmal alle Seiten auf Fehler durch. Und so sorgfältig ich auch gearbeitet habe, irgendwo versteckt sich doch immer einer, den ich nun vor dem Upload und der finalen Bestellung noch beheben kann.

Was da zwei Tage nach dem Drücken des Bestellknopfes zu uns nach Hause geliefert wurde, darf sich unangefochten mein derzeit liebstes Buch nennen. Es liegt an einem Ehrenplatz auf unserem Sofatisch und lädt zum Blättern ein – ein richtig schönes coffee table book eben. Nur ohne Coco Chanel oder Oldtimer drin. Sondern mit meinem liebsten Löwenkind.

Mein Fazit

Ich möchte, dass auch meine Kinder sich richtige Fotos anschauen, ja sie in einem Buch, anfassen können.

Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Ein schönes Fotobuch zu erstellen dauert aufgrund der eigenen Fotoauswahl und vieler Ideen, die kommen und gehen, einige Zeit. Da ist es umso schöner, dass die Software es einem so einfach wie möglich macht und das Ergebnis qualitativ nicht besser sein könnte.

Das Fotobuch wird nicht das letzte sein, das ich mache. Ich werde nicht von jeden Osterferien in unserem Leben ein Fotobuch erstellen, wohl aber für jedes Königsbaby im ersten Jahr ein solches Buch basteln und darüber hinaus wohl für die Löwenkinder gemeinsam Jahr für Jahr ein Fotobuch machen. Bis sie mich bitten, endlich damit aufzuhören. Also vermutlich iregendwann zwischen 13 und 23. Ob es übertrieben ist? Nein, denn zu meiner Zeit als Kind, haben meine Eltern noch Fotos entwickeln lassen und mühsam in Alben geklebt. Ich erinnere mich daran, diese Bilder über Jahre hinweg immer wieder stundenlang angeschaut zu haben. Ich möchte, dass auch meine Kinder sich richtige Fotos anschauen, ja sie in einem Buch, anfassen können. Gerade, da wir alle momentan wohl so viel und schnell und oft fotografieren, wie nie zuvor, ist es wichtig, diesen Bildern auch Raum zu schaffen und sie nicht nur auf unzähligen Festplatten aufzubewahren. Finde ich.

A propos Smartphones

Eine nicht zu verachtende Zahl der Fotos in dem Fotobuch sind mit dem iPhone entstanden. Es sind auch Bilder von verschiedenen Fotografen sowie von unserer Spiegelreflexkamera drin, jedoch auch iPhonebilder. Und sie stehen den anderen in nichts nach. Trotz des großen Formats. Etwas, das eine Instamama wie mich natürlich wahnsinnig glücklich macht. Sind doch einige meiner Lieblingsfotos vom Löwenkind ursprünglich für mein Instagram Feed entstanden.

 

*  Für diesen Fotobuchtest hat mir Saal Digital freundlicher Weise einen Gutschein zukommen lassen.

Pin on PinterestTweet about this on TwitterShare on FacebookGoogle+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.