Alle Artikel in: Style

Sichten, Sortieren, Aufräumen & Co. | Capsule Closet

Das habe ich mir einfacher vorgestellt. Nachdem der Entschluss gefallen ist, dass ich meine Garderobe gerne in einen Capsule Closet ummodeln will, stand für mich der nächste Schritt auf diesem Weg an. Wie im Titel zu lesen heißt das, alles, was ich besitze sichten, in verschiedene Kategorien sortieren, meine gesamte Kleidung aufräumen und wenn nötig Dinge einlagern, spenden, verschenken oder verkaufen. Muss das wirklich sein? Kann man nicht auch einfach aus den Dingen, die man besitzt einen Capsule Closet bauen und den Rest lassen, wie er ist? Könnte man schon. Und würde einem auch einen guten Nachmittag Arbeit ersparen. Aber dann hätte man den Kleiderschrank oder aber die Wohnung oder den Keller noch immer voll mit einer ganzen Menge Kleidung, die man nicht oder nicht mehr oder nicht so richtig gerne trägt. Und gleichzeitig, hätte man die Chance vertan, sich vor Augen zu führen, was sich eigentlich in den Tiefen des Schrankes verbirgt. Denn was spiegelt unser Einkaufsverhalten besser, als der eigene Kleiderschrankinhalt? (Gut, vielleicht noch die Kontoübersicht) 32 graue Cardigans? 15 mittelmäßig sitzende schwarze T-Shirts? An sowas kann …

Ein Capsule Closet für mich? | Gedanken

Das Thema Capsule Closet geistert nun seit geraumer Zeit nicht nur durch das Netz, sondern ebenso durch meinen Kopf. Die Idee ist schnell zusammengefasst, jedoch nicht zwingend ebenso schnell umgesetzt. Man reduziert seine Garderobe auf eine bestimmte Auswahl aus gut überlegten Kleidungsstücken, die (und nur die) man in der nächsten Saison tragen möchte. Dabei achtet man besonders darauf, dass alle Dinge möglichst gut miteinander kombinierbar sind. Alles weitere sortiert man aus bzw. lagert es ein. Und ja, man shoppt auch nicht mehr drauf los, sondern geht auch hier strategisch vor. Was neu einzieht, sollte sich ideal in die jeweilige Garderobe einfügen. Auch wenn das System zunächst nach Arbeit klingt, soll es einem schließlich viel morgendliche Zeit und Unsicherheit vor dem eigenen Kleiderschrank ersparen. Und dabei natürlich auch Spaß machen. So weit, hier bereits eine Auswahl von x Kleidungsstücke präsentieren zu können, nein, so weit bin ich (noch) nicht. Aber gerade in den letzten Monaten habe ich durch das Thema Umstands- und Stillmode immer mehr Lust auf einen Capsule Closet bekommen. Denn auch dabei habe ich versucht, möglichst …

A day in the life: ein Sonntag mit Baby

05:10 ich bin wach ich bin wach. Das Löwenkind wedelt mit den Armen, dreht sich und macht das Köpfchen hoch. Ja, es ist früh, aber Mama ist im Training. Und sobald ich im Halbdunkeln diese breite Lächeln sehe, bin ich auch fast nicht mehr müde. Fast. Wir stehen auf und schleichen uns aus dem Schlafzimmer, damit der Papa noch eine Mütze schlafen kann. 06:00 Leonard hat ein bisschen mit seinem Babygym gespielt und mir danach in der Küche zugesehen, wie ich eine Banane esse, den Tisch decke und schon mal das Sonntagsfrühstück mache. Waffelteig. Es ist schließlich Sonntag. Und Sonntag ist Waffeltag in unserer Welt. 08:30 Wir haben alle noch etwa zwei Stündchen geschlafen, das Baby ist statt und die Kaffeemaschine surrt und brummt sich auf Betriebstemperatur. Es gibt Waffeln. 11:00 Gefrühstückt wurde im Schlafanzug. Leonard ist wieder müde und wir nutzen die Gunst der Stunde, uns fertig zu machen. Sonntags kann das schon mal etwas später sein. Schließlich klingelt kein DHL. 13:15 Zeit für Brei. Oder Fingerfood. Auf dem Menü heute Kartoffel-Karotte. Da ich vorkoche, einfriere und im …

Today’s look | Stripes

Diesen Herbst ist sie erstaunlich kurz ausgefallen – die Phase, in der es weder zu kalt noch zu warm ist, seine Lederjacke zu tragen. Umso lieber habe ich meine heute nochmal von der Garderobe genommen und angezogen, denn schon bald wird sie wieder den Wollmänteln weichen müssen. Dabei ist eine Lederjacke, noch dazu ein Modell in schwarz, ein wirklicher Alleskönner, der selbst schickere Looks, mädchenhafte Kleider oder ein einfallsloses Outfit irgendwie downdressed und stimmig macht. Egal ob Kunstleder oder Echtleder, in glatter oder Wildlederoptik – ich könnte ohne mindestens eine Lederjacke im Kleiderschrank nicht auskommen. Diese auf den Fotos ist schon seit 8 Jahren mein treuer Begleiter. Denn wie so oft finde ich, dass es besser ist eine wirklich tolle und universale Jacke zu besitzen, statt den Schrank voller so lala Modelle zu haben. P.S.: Die Overknees von den Bildern sind übrigens mein Geheimtipp für alle Damen, die wie ich, etwas muskulösere Waden haben und daher an so manch schmalem Stiefelschaft verzweifeln. Kleid – Zara similar here and here | Jacke – Oakwood similar here , here and here | Schuhe – Buffalo | …