Alle Artikel in: Home

Ein Adventskalender für den Löwen

Als ich kürzlich das Wort Adventskalender am Esstisch fallen lies – in er Annahme, das sei dieses Jahr noch kein Thema bei uns – ja, da hat mein Mann mich ein bisschen verblüfft. Doch doch, meinte er, das wäre total schön. Und wenn er etwas für unseren kleinen Löwen total schön findet, dann schmilzt mein Mamaherz nur allzu schnell – und auch ich stelle es mir total schön vor. Er musste also her. Ein Adventskalender für ein Kleinkind. 18 Monate alt. Die zwei Hauptfragen, die sich dann natürlich schnell stellten: Süßes oder kein Süßes? Spielzeug oder kein Spielzeug? Mich nur für das eine oder andere zu entscheiden, hat mir Bauchschmerzen gemacht und somit ist es eine kleine Mischung geworden – samt einiger Pixibücher, um die Wucht an Zucker und Spielzeug etwas abzufangen. Denn mal ehrlich: Quetschies oder Fruchtriegel, die Leonard auch sonst gerne snacken darf, sind zwar gesunde Alternativen, aber waren mir zu alltäglich, um sie in seinen Kalender zu füllen. So sind nun in seinem ersten Adventskalender: 10 Pixibücher (normale und Stickerpixi) 6 kleine Schokobärchen von …

Leonard wird 1

Genauer, Leonard wurde bereits 1. Anfang Mai. Vor drei Wochen stieg unsere kleine Sause für das nun einjährige Löwenkind. Mit den Großeltern und ein bisschen Familie. Mit einer wunderbaren Himbeer-Zitronen-Torte, bei der Mama die Zitrone vergessen hat. Mit einem Geburtstagskind, das pünktlich zur Ankunft der Gäste über eine Stunde geschlafen hat. Ja und einer komplett nach Innen verlegten und umgeplanten Grillparty – jedoch (und zum Glück) ohne den erwarteten Regen. Da wir Leonards Taufe im Dezember bereits ähnlich gefeiert haben, auch Zuhause, auch im engen Familienkreis, waren wir fast schon routiniert. Fast. Ich gebe zu, dass ich die Arbeit, alles selbst zu kochen, backen, richten und zeitgleich dem kleinen Geburtstagslöwen einen normalen Tagesablauf zu geben, schnell unterschätze. Und dabei spielt das kleine Wort mit P – Perfektion – nicht einmal eine große Rolle. Und doch wurde es perfekt. Weil es das nur werden kann, wenn die Familie zusammenkommt und sich so viel aufrichte Freude über das erste Lebensjahr eines kleinen Menschen versammelt. Das Motto, will man es so nennen, war der kleine Prinz. Denn das ist er. …

Scrub, Scrub | Ein Blick ins Bad

Es gibt zwei Dinge, die ich immer im Haus habe. Nun, es gibt mehr als zwei Dinge, die ich immer im Haus habe, aber es gibt zwei Dinge, die ich immer im Haus habe, um meiner Haut spontan und einfach etwas Guten zu tun. Kaffee und Kokosöl. Einfach 3 EL Kokosöl in eine Schale oder ein Weckglas geben und je nach Konsistenz z.B. bei 50 Grad kurz im Backofen etwas weich werden lassen – das vereinfacht das Mischen im Anschluss. Dann die gewünschte Menge Kaffeepulver hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Wer einen noch stärkeren Peelingeffekt möchte, kann auch noch Zucker hinzufügen. Mir selbst sagt die feine Körnung des Kaffeepulvers jedoch schon ideal zu. Von der Masse kann man unter der Dusche oder in der Wanne einfach die gewünschte Menge auftragen: und peelen, peelen, peelen. Man erhält einen tollen Effekt – ohne unerwünschte Inhaltsstoffe, dafür aber einem herrlichen Duft im Bad. Der morgens ganz schön Appetit auf Kaffee machen kann. Memo an mich selbst: Da muss irgendwo noch etwas Rosa ins Bad eingebracht werden, ohne dass …

Leonard wird getauft

Am Samstag war es endlich so weit. Wir haben gekocht, was das Zeug hält, die weißen Tischdecken über die Tische geworfen, uns schnell hübsch gemacht und sind zur Kirche gefahren. Und zwar um Leonard zu taufen. Am Samstag hat unser Sohn das erste heilige Sakrament erhalten und zwei Paten an die Hand bekommen, die ihn von nun an durch sein kleines Leben begleiten werden. Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, haben wir nach der Taufe zu uns eingeladen. In engsten Kreis haben wir dort mit alkoholfreiem Hugo auf den Täufling angestoßen, mit ihm seine Geschenke aus ganz viel wunderbarem Knisterpapier ausgepackt und bis in den zumindest für Babies später Abend zusammen gefeiert. Auch wenn ich anfangs Angst vor dem Aufwand hatte, ein solches Fest Zuhause auszurichten, so bin ich nun zufrieden, es genau so und nicht anders gemacht zu haben. Es hat gleich etwas warmes und persönliches – so eine kleine Feier im eigenen Zuhause. Und zum Stillen kann man sich bequem in sein Schlafzimmer verziehen. Bilder vom Täufling gibt es zumindest hier keine, aber …