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Familienzeit in Belgien | Reisen mit Kind

Mit einem Post über unseren wunderbaren Kurzurlaub an der belgischen Nordsee melde ich mich zurück – auf meinem Blog. Zugegeben vernachlässigt. Unter Spamkommentaren und ausstehenden Updates versteckt, habe ich ihn heute endlich wieder entstaubt. Und etwas von dem Sand, der mir noch aus meinen Schuhen entgegen rieselt, in den Post gestreut. Eigentlich stand Belgien, stand ein zweiter Sommerurlaub für das Jahr 2017 überhaupt nicht auf  dem Zettel. Eine immer weiter in den Sommer geschobene Woche Frühjahrsurlaub meines Mannes klopfte plötzlich im August an. Da unser lange geplanter Sommerurlaub aber schon für Ende August fix war, erschien es uns unnötig aufwändig, kurz vorher nochmal die Koffer zu packen. Nun. Dann haben uns Freunde angeboten in ihre Wohnung an die belgische Küste zu fahren. Sie stünde zu dem Zeitpunkt leer. Sei direkt am Strand. Und für Urlaub mit Kleinkind geradezu ideal. Wir haben sie also gepackt. Unsere beiden Koffer. Denn noch bin ich ambitioniert und packe für Leonard und mich einen gemeinsamen Koffer. Mit einer Übernachtung auf halber Strecke haben wir nach etwa 6 Stunden Autofahrt schon …

Zweisprachigkeit | das erste Jahr

Eigentlich wissen wir es ja besser. Jedes Kind entwickelt sich ganz individuell. Und doch haben wir gedacht, Leonard wird noch laufen, bevor er anfängt zu sprechen. Ich selbst habe erst spät gesprochen – war aber auch mit 11 Monaten plötzlich in einer neuen Sprachumgebung, da meine Eltern ausgewandert sind und ich ab dem Zeitpunkt zweisprachig aufwuchs. Mein Mann hat auch erst später gesprochen, wusste doch sein drei Jahre älterer Bruder meist ohne, dass David einen Ton sagen musste, was der kleinere will. Im Zweifel wurde mit den Fingerchen gezeigt. Daher also unsere Annahme: der läuft so wie wir beiden erst los, bevor er plappert. Aber zu unserer Überraschung pausierte das Laufenlernen plötzlich und Leonard hat angefangen zu sprechen! Brabbeln, ja das macht er schon eine ganze Weile. Und auch das ist natürlich Sprechen. An der Melodie, an den unterschiedlichen Lauten war schon zu erkennen: er erzählt uns was. Ganz klar. Das ist schon lange kein „bababababa“ mehr. Er übt Laute. Gibt Antworten. Macht die polnischen Zischlaute schon viel besser als sein Papa. Das aktuelle Lieblingswort …

Süßkartoffel-Waffeln | Rezept

Nach unserem spontanen kleinen Fotoshootings beim Mama-Sohn-Waffeln-Backen, wurde ich mehrfach darum gebeten, doch das Rezept für die Waffeln zu posten. Also los. Vorab. Süßkartoffel Waffeln sind nicht gleich Süßkartoffel Waffeln. In unserem Fall sind es Waffeln ohne Zucker, Ei oder Backpulver. Mal mit Weizenmehl mal mit Vollkornmehl. Sie haben sich als idealer BLW Snack oder mit Obst Frühstücksalternative an Tagen, an denen sonst alles doof ist, herausgestellt. Ich habe immer welche eingefroren im Tiefkühlfach. Ihr braucht: 200g Mehl (405 oder Vollkornmehl eurer Wahl) 300ml Milch 1 EL Kokosöl 1/2 Süßkartoffel (bzw. 100ml Süßkartoffelbrei) 1 reife Banane 1 TL (Cylon) Zimt   Rezept: Um die Waffeln backen zu können, benötigt ihr Süßkartoffelbrei. Da ich selbst immer den Fehler mache, Rezepte nie ganz zu lesen, sondern anzufangen und mich ärgere, wenn es dann heißt: „man nehme den vorbereiteten Brei….“, fange ich hier mit eben diesem Brei an. Habt ihr bereits welchen gekocht und müsst ihn nur auftauen: umso besser. Dazu müsst ihr die halbe Süßkartoffel schälen, grob würfeln und mit etwas Wasser in einem kleinen Topf zum köcheln bringen. …

Leonard wird 1

Genauer, Leonard wurde bereits 1. Anfang Mai. Vor drei Wochen stieg unsere kleine Sause für das nun einjährige Löwenkind. Mit den Großeltern und ein bisschen Familie. Mit einer wunderbaren Himbeer-Zitronen-Torte, bei der Mama die Zitrone vergessen hat. Mit einem Geburtstagskind, das pünktlich zur Ankunft der Gäste über eine Stunde geschlafen hat. Ja und einer komplett nach Innen verlegten und umgeplanten Grillparty – jedoch (und zum Glück) ohne den erwarteten Regen. Da wir Leonards Taufe im Dezember bereits ähnlich gefeiert haben, auch Zuhause, auch im engen Familienkreis, waren wir fast schon routiniert. Fast. Ich gebe zu, dass ich die Arbeit, alles selbst zu kochen, backen, richten und zeitgleich dem kleinen Geburtstagslöwen einen normalen Tagesablauf zu geben, schnell unterschätze. Und dabei spielt das kleine Wort mit P – Perfektion – nicht einmal eine große Rolle. Und doch wurde es perfekt. Weil es das nur werden kann, wenn die Familie zusammenkommt und sich so viel aufrichte Freude über das erste Lebensjahr eines kleinen Menschen versammelt. Das Motto, will man es so nennen, war der kleine Prinz. Denn das ist er. …