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Einmal Familienzeit in den Bergen bitte

Auf Instagram habe ich es euch schon geschrieben. Wir drei haben in der letzten Woche ganz viel Familienzeit genossen. Jedoch nicht Zuhause, sondern in den Alpen. Unser mittlerweile jährlicher Skiurlaub fiel dieses Jahr auf den schon sehr warmen und sonnigen März. Und neben schönen Erinnerungen und Fotos für das Familienalbum, werden auch unsere gebräunten Nasen uns noch ein wenig an diesen Urlaub erinnern.

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Ein Fotobuch für Leonard

Da ist es schon. Nur zwei Tage nachdem ich es fertiggestellt und bestellt habe, liegt es schon vor mir und es wird mir immer schwerer und schwerer ums Herz. Mein Mamaherz. Leonards Fotobuch. Eigentlich zum ersten Geburtstag im Mai geplant, aber durch die Chance es dank und für Saal Digital testen zu dürfen, nun schon minimal früher unser.*

Meine Erfahrung

Nun, glaubt es oder nicht. Es war nicht meine erste Bestellung und auch nicht mein erstes Fotobuch, das ich mit der Saal Digital Software gebastelt habe. Bereits unsere Hochzeitsfotos haben vor vier Jahren ihren Weg in ein solches Buch gefunden. Auch Kalender mit meinem Lieblingsmotiv Leonard, Dankeskarten zu seiner Geburt, unzählige Fotoabzüge bis hin zu Postern habe ich bereits über Saal Digital bestellt. Ihr seht. Ich bin ein Fan. Damals wurde mir Saal Digital von meiner Hochzeitsfotografin empfohlen – und ich wurde nicht enttäuscht. Umso mehr Spaß macht mir dieser Test, das ich positiv voreingenommen an die Sache rangehe und weiß, euch da Schritt für Schritt durch etwas wirklich Gutes zu führen. Samt uneingeschränkter Empfehlung.

Die Software

Da ich bereits das ein oder andere Produkt gestaltet habe, bin ich kein völliger Neuling. Aber eben auch kein Profi auf dem Gebiet. Nachdem ich erst Papier, Seitenzahl und das Buchformat (identisch zu unseren anderen Fotobüchern schön groß und quadratisch) ausgesucht habe, ging es an das Füllen der vielen Seiten. Diese werden unten innerhalb der Software gut übersichtlich angezeigt. Man kann nicht nur die aktuell bearbeitete Seite schön groß aufrufen, man sieht auch immer was man auf den Seiten davor oder danach gebastelt hat.

Ich habe mich für die Option entschieden, mit leeren, schlichten Layouts zu arbeiten. Wer möchte, kann hier auch bereits z.B. zum Anlass passend gestaltete Vorlagen auswählen. Da ich es aber wie meistens schlicht und pur bevorzuge, habe ich mich für einfache leere Spalten und Boxen auf weißem Grund entschieden.

Hat man sich für diese entschieden, kann man wieder aus einer Vielzahl möglicher Seitenlayouts wählen und auch diese wiederum selbst anpassen. Doch nur zwei statt drei Boxen. Lieber mehr Weiß. Dieses Bild aber bitte seitenfüllend. Und am besten in Schwarzweiß. Ähnlich wie wir es aus unseren liebsten Apps gewöhnt sind, arbeitet auch die Software hier mit Filtern und Reglern, um ein Foto wenn gewollt doch noch etwas anzupassen. Die eigenen Fotos werden dabei links innerhalb der Software angezeigt und können bequem per Drag and Drop auf die jeweilige Stelle gezogen werden, um sie dann falls gewollt weiter zu bearbeiten.

Mit Textspalten kann man bequem auch Texte in das Fotobuch bringen – ob nun Bildbeschreibungen, eine Widmung, ein Inhaltsverzeichnis, Zitate etc. Etwas, das ich sehr gerne nutze, weil man so aus einem Fotobuch ein Fotobuch machen kann. So gehören ein kleines Inhaltsverzeichnis, eine Titelseite, einzelne Zwischenseiten mit Text und mal ein schönes Zitat für mich einfach zu so einer Erinnerung dazu und machen diese nur noch persönlicher.

Am Schluss checkt die Software nochmal alle Seiten auf Fehler durch. Und so sorgfältig ich auch gearbeitet habe, irgendwo versteckt sich doch immer einer, den ich nun vor dem Upload und der finalen Bestellung noch beheben kann.

Was da zwei Tage nach dem Drücken des Bestellknopfes zu uns nach Hause geliefert wurde, darf sich unangefochten mein derzeit liebstes Buch nennen. Es liegt an einem Ehrenplatz auf unserem Sofatisch und lädt zum Blättern ein – ein richtig schönes coffee table book eben. Nur ohne Coco Chanel oder Oldtimer drin. Sondern mit meinem liebsten Löwenkind.

Mein Fazit

Ich möchte, dass auch meine Kinder sich richtige Fotos anschauen, ja sie in einem Buch, anfassen können.

Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Ein schönes Fotobuch zu erstellen dauert aufgrund der eigenen Fotoauswahl und vieler Ideen, die kommen und gehen, einige Zeit. Da ist es umso schöner, dass die Software es einem so einfach wie möglich macht und das Ergebnis qualitativ nicht besser sein könnte.

Das Fotobuch wird nicht das letzte sein, das ich mache. Ich werde nicht von jeden Osterferien in unserem Leben ein Fotobuch erstellen, wohl aber für jedes Königsbaby im ersten Jahr ein solches Buch basteln und darüber hinaus wohl für die Löwenkinder gemeinsam Jahr für Jahr ein Fotobuch machen. Bis sie mich bitten, endlich damit aufzuhören. Also vermutlich iregendwann zwischen 13 und 23. Ob es übertrieben ist? Nein, denn zu meiner Zeit als Kind, haben meine Eltern noch Fotos entwickeln lassen und mühsam in Alben geklebt. Ich erinnere mich daran, diese Bilder über Jahre hinweg immer wieder stundenlang angeschaut zu haben. Ich möchte, dass auch meine Kinder sich richtige Fotos anschauen, ja sie in einem Buch, anfassen können. Gerade, da wir alle momentan wohl so viel und schnell und oft fotografieren, wie nie zuvor, ist es wichtig, diesen Bildern auch Raum zu schaffen und sie nicht nur auf unzähligen Festplatten aufzubewahren. Finde ich.

A propos Smartphones

Eine nicht zu verachtende Zahl der Fotos in dem Fotobuch sind mit dem iPhone entstanden. Es sind auch Bilder von verschiedenen Fotografen sowie von unserer Spiegelreflexkamera drin, jedoch auch iPhonebilder. Und sie stehen den anderen in nichts nach. Trotz des großen Formats. Etwas, das eine Instamama wie mich natürlich wahnsinnig glücklich macht. Sind doch einige meiner Lieblingsfotos vom Löwenkind ursprünglich für mein Instagram Feed entstanden.

 

*  Für diesen Fotobuchtest hat mir Saal Digital freundlicher Weise einen Gutschein zukommen lassen.

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Scrub, Scrub | Ein Blick ins Bad

Es gibt zwei Dinge, die ich immer im Haus habe. Nun, es gibt mehr als zwei Dinge, die ich immer im Haus habe, aber es gibt zwei Dinge, die ich immer im Haus habe, um meiner Haut spontan und einfach etwas Guten zu tun. Kaffee und Kokosöl.

Einfach 3 EL Kokosöl in eine Schale oder ein Weckglas geben und je nach Konsistenz z.B. bei 50 Grad kurz im Backofen etwas weich werden lassen – das vereinfacht das Mischen im Anschluss. Dann die gewünschte Menge Kaffeepulver hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Wer einen noch stärkeren Peelingeffekt möchte, kann auch noch Zucker hinzufügen. Mir selbst sagt die feine Körnung des Kaffeepulvers jedoch schon ideal zu.

Von der Masse kann man unter der Dusche oder in der Wanne einfach die gewünschte Menge auftragen: und peelen, peelen, peelen. Man erhält einen tollen Effekt – ohne unerwünschte Inhaltsstoffe, dafür aber einem herrlichen Duft im Bad. Der morgens ganz schön Appetit auf Kaffee machen kann.

Memo an mich selbst: Da muss irgendwo noch etwas Rosa ins Bad eingebracht werden, ohne dass der Mann es merkt. Memo Ende.

 

Shop den Post:

Ente – Hevea | Teppich – Impressionen | Hocker – Ikea | Kerze – Hobo Soy Candles | Print – Tales-by-Jen | D Becher – Design Letters

 

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Das erste Mal auf dem Spielplatz | Erinnern gegen #Kinderdemenz

Heute war einer der aller aller ersten Frühlingstage in diesem Jahr. Und den haben wir zu dritt auf dem Spielplatz verbracht. Noch ein wenig misstrauisch, was es mit den 17 Grad auf sich hat, vorerst in Jacke und Trenchcoat. Und das Kind war eines von wenigen mit Mütze auf dem Kopf.

Leonard ist noch kein Jahr alt. Und was wie ein ganz gewöhnlicher Spaziergang einer jungen Familie zum Spielplatz klingt, war für uns etwas richtig Besonderes. Denn es war unser erstes Mal. Wir sind heute dem Club der Spielplanzeltern beigetreten. Stolz. Rührselig. Haben Fotos gemacht. Und wir werden diese Spielplatzprämiere noch weitere Male feiern. Mit einem, zwei oder drei weiteren kleinen Familienmitgliedern, die sich noch zu uns gesellen möchten.

Wir sind junge Eltern aber nicht sehr junge. Als Leonard zur Welt kam waren wir beide 27. Ein wunderbares Alter für unser erstes Wunder, so scheint es uns. Wir haben viel erlebt, gemeistert, gelernt und unser Leben für das Abenteuer Familie geebnet. Wir waren total bereit und doch fühlt es sich mit Kind noch immer – oder erst recht – an, als habe unser Leben erst richtig begonnen. Die 30 winkt zwar schon, aber hey, wir freuen uns auf die nächsten 30. Mit unseren Kindern.

Ein Post über einen Spielplatzbesuch. Eine Banalität. Selbstverständlich finden es junge Eltern schön. Finden junge Eltern doch alles schön. Aber was so banal und selbstverständlich ist, ist eben doch ein Geschenk. Ein Geschenk, das nicht jeder in den Schoß gelegt bekommt.

Denn ich habe heute in meinem Postfach eine sehr liebe Mail gehabt. Die mich auf ein Thema aufmerksam gemacht hat, das ich nicht kannte. Das sicher viele nicht kennen. Und ich wurde gefragt, ob ich denn nicht etwas darüber schreiben möchte. Meine Leser aufmerksam machen möchte. Und ja, das möchte ich.

Es geht um die Erkrankung Kinderdemenz. Ein Überbegriff für unterschiedliche Stoffwechselerkrankungen, die alle zur Folge haben, dass Nervenzellen im Gehirn eines erkrankten Kindes absterben. Erste Symptome treten je oftmals schon um die Zeit der Einschulung auf und weitere kommen nach und nach hinzu. Die Kinder verlieren allmählich ihr Augenlicht, das Kurzzeitgedächtnis, ihre Sprache, ihre motorischen Fähigkeiten und sind schließlich gänzlich an das Bett gebunden. Die Bezeichnung „Kinderdemenz“ kommt daher, da sie sich ähnlich wie bei Alzheimer geistig zurück entwickeln. Nur wenige der erkrankten Kinder und jungen Erwachsenen erleben ihren 30. Geburtstag. Ausgelöst werden die unterschiedlichen Formen der Kinderdemenz durch eine Genmutation. Einen Fehler im Erbmaterial führt dazu, dass sich in Nervenzellen Substanzen ansammeln, die nicht richtig verstoffwechselt werden. Da das entsprechende Protein fehlt. An die 700 betroffene Kinder und junge Erwachsene leben derzeit in Deutschland. Es ist eine seltene Krankheit. Eine für viele, so auch mich, nicht bekannte Krankheit. Etwa 1 von 100.000 Neugeborenen ist davon betroffen.

Eine kleine Zahl, diese Eins. Aber dahinter steht ein Menschenkind. Ein Neugeborenes. Und das ist alles andere als klein. Das ist für seine Eltern und Geschwister ein Wunder. Ein großes Wunder, das wir bisher einmal erleben durften. Ein Wunder wir selbst für unsere Eltern und Geschwister waren und sind.

Die NCL Stiftung macht derzeit die schöne Aktion „Erinnern gegen #Kinderdemenz“ – in der  Geschwisteredition. Um neben den erkrankten Kindern auch auf ihre Familien, ihre Geschwisterkinder aufmerksam zu machen. Wer also bis zum 7. März 2017 ein Foto einer seiner schönsten Erinnerungen mit einem oder mehreren seiner Geschwister auf die Facebook-Seite der Stiftung postet, kann sich an eben dieser wichtigen Aktion beteiligen: Erinnern gegen #Kinderdemenz. Unter allen Posts wird dann ein Gutschein für ein Familienfotoshooting für drei Personen verlost.

Ich selbst habe gerade teilgenommen und das oben zu sehende Foto von meiner Schwester und mir mit ihrer kleinen Tochter Malina gepostet. Als diese nur knapp älter war, als Leonard es gerade ist. Ein Foto, das wir dieses Jahr mit Leonard nachstellen werden, wenn wir die beiden und ihren Papa in Griechenland besuchen.

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