Baby, Schwangerschaft

Babybauch Update Woche 7 & 8

Ist es nicht verrückt? Es ist verrückt. Dies hier zu tippen und zu wissen, dass es erst in ein paar Wochen online geht. Offiziell wird. Dabei ist es für uns doch schon so real. Dass da ein zweiter, kleiner Mensch auf dem Weg in unsere Familie ist.

Wie weit bin ich?

Da ich es wie bei Leonard handhaben möchte, bin ich auch dieses Mal nicht mit den positiven Schwangerschaftstest noch in der Hand schon zu meinem Gynäkologen gefahren, sondern habe mir einen Termin nach der 8. Ssw geben lassen. Daher bin ich noch nicht ausgerechnet. Der Blick auf den Zyklus und Eisprung sagt aber, dass ich frisch in Woche 8 angekommen bin und wir also noch auf die magische Grenze am Ende des ersten Trimesters schielen.

Was ist neu bei Mama?

Da ist ein Bauch. Ein Bauch, den mein Mann abends manchmal vom Sofa aus mit den Augen verfolgt oder skeptisch von der Seite ansieht: „Der ist ja riesig.“ Ja, der ist riesig. Und vor allem: Er ist schon da. Ich vermute es ist eine Mischung aus träger Verdauung, der leichten Diastase, die noch von Leonard übrig ist und eben der doch der zweiten Maus, die sich schon ihr Zuhause einrichtet.

Umstandsmode? 

Ja und nein. Meine Hosen passen noch und gehen auch noch bequem zu. Ich habe die weiten Kleider und bequemen Umstandshosen dennoch schon mal ausgemottet, alleine, um die kleinen großen Neuigkeiten noch eine Weile für uns zu behalten.

Was ist neu beim Baby?

So vieles und doch gibt es noch nichts, was man wirklich schreiben und beschreiben kann. Da wir noch nicht zur Vorsorge waren, weiß ich noch nichts von einem schlagendem Herzchen, oder wo und wie die kleine Bohne es sich bei mir bequem gemacht hat.

Was ist neu eingezogen?

Nichts und es wird auch eher wenig neues dazu kommen. Wir grübeln, ob wir unser Babybay vorher verkaufen (absoluter Fehlkauf für uns) – ebenso die Leander Wiege (hat so weit rausstehende Beine, dass es fast etwas zu gefährlich ist mit wirbelndem Kleinkind) – und dafür ein zweites hübsches Babybett kaufen. Leonard braucht seins ja noch, wenn auch zum Juniorbett umgebaut.

Mein schönster Augenblick den zwei Wochen  

Nicht in genau diesen zwei Wochen, aber knapp davor. Als ich überfällig war. Erst einen Tag. Dann 5 Tage. Dann eine ganze Woche. Der Zyklus zuvor verlief wie nach Lehrbuch und war 27 Tage lang. Der wiederum davor aber 35 Tage lang, daher schob ich es zunächst auf einen erneut langen Zyklus. Und ich genoss es auch. Dieses Schwelgen in der Hoffnung, da sei wirklich schon jemand in meinem Bauch. Eine kleine Hoffnung, ein Traum, eine winzige Seifenblase, die ich noch etwas erhalten wollte, bevor ein negativer Test oder aber die eintretende Blutung alles wegwischt. Irgendwann packte es mich und ich machte mitten am Tag einen Test. Denn davon waren bereits einige im Badezimmerschrank deponiert. Und er war positiv. Der gute Clearblue, den ich im Anschluss machte, ebenso.

Danach behielt ist es noch einige Tage für mich, um es meinem Mann erst an seinem Geburtstag zu sagen – zumindest war so der Plan. In der Realität habe ich es ihm einen Tag davor schon gesagt, indem ich ein kleines Paket mit einem kleinen Body und dem Test in den Briefkasten stopfte. Nur ging er an diesem einen Tag im Jahr nicht zum Briefkasten, weshalb ich es selbst wieder herausholte und Leonard überreichen ließ – nur damit mein Mann es weglegt  und sagt, es erst an seinem Geburtstag öffnen zu wollen. Ach Schatz. Du bist so schwer zu überraschen.

Junge oder Mädchen?

Natürlich noch eine Überraschung.

Irgendwelche Symptome?

Atemlosigkeit, dabei bin ich so oft und lag draussen unterwegs. Müdigkeit, dabei gehe ich aktuell oft um 22Uhr ins Bett. Appetitlosigkeit und ein wenn auch nur ganz latentes Gefühl von Übelkeit. Und das wohl sonderbarste: Keine Lust mehr auf meine geliebten Avocados.

Aktuelle Stimmung?

Zwischen ungläubig und überglücklich. Zwischen selbstvergessen und voller Tatendrang. Allerdings auch zwischen müde und unglaublich müde, was dem Tatendrang einen gehörigen Dämpfer verpasst.

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