Monate: Februar 2017

5 Minuten Himbeertörtchen | Lazy Valentine’s Day

So reihe ich mich also ein und tippe einen spontanen Valentinstagspost. Nicht, weil ich ein großer Fan des Valentinstags selbst bin, sondern weil, so der Zufall jedes Jahr will, wir am 14.02. unseren Jahrestag feiern. Und hätte uns damals nicht der Karneval im Rheinland dazwischen gefunkt, der auf das Datum fiel, wir hätten auch am 14.02. geheiratet. Jetzt ist es raus. Ich muss ihn einfach mögen, diesen Valentinstag. Da unser Jahrestag dieses Jahr auf einen Dienstag fällt und sowohl das abends schon früh schlafende Baby als auch berufliche Termine meines Mannes, es nicht erlauben sich drei Stündchen entspannt ins Lieblingsrestaurant zu setzen, das uups auch noch in einem anderen Bundesland ist. Ja, weil es nun mal der Alltag ist, der gelebt werden möchte, egal, ob gerade Jahrestag oder Hochzeitstag ist, setzen wir uns abends zusammen und genießen ein paar ruhige Stunden. Unterhalten uns. Denken an das verrückte letzte Jahr. An unseren größten Schatz. Daran, dass wir so richtig erwachsen und so richtig verheiratet sind. Und daran, dass es vor 13 Jahren angefangen hat. Und wir …

Sichten, Sortieren, Aufräumen & Co. | Capsule Closet

Das habe ich mir einfacher vorgestellt. Nachdem der Entschluss gefallen ist, dass ich meine Garderobe gerne in einen Capsule Closet ummodeln will, stand für mich der nächste Schritt auf diesem Weg an. Wie im Titel zu lesen heißt das, alles, was ich besitze sichten, in verschiedene Kategorien sortieren, meine gesamte Kleidung aufräumen und wenn nötig Dinge einlagern, spenden, verschenken oder verkaufen. Muss das wirklich sein? Kann man nicht auch einfach aus den Dingen, die man besitzt einen Capsule Closet bauen und den Rest lassen, wie er ist? Könnte man schon. Und würde einem auch einen guten Nachmittag Arbeit ersparen. Aber dann hätte man den Kleiderschrank oder aber die Wohnung oder den Keller noch immer voll mit einer ganzen Menge Kleidung, die man nicht oder nicht mehr oder nicht so richtig gerne trägt. Und gleichzeitig, hätte man die Chance vertan, sich vor Augen zu führen, was sich eigentlich in den Tiefen des Schrankes verbirgt. Denn was spiegelt unser Einkaufsverhalten besser, als der eigene Kleiderschrankinhalt? (Gut, vielleicht noch die Kontoübersicht) 32 graue Cardigans? 15 mittelmäßig sitzende schwarze T-Shirts? An sowas kann …