Monate: Januar 2017

Schwanger in die Berge | Tipps für einen sicheren Urlaub

Ja ist sie denn schon wieder schwanger? Nein, ist sie nicht. Nicht das nächste Baby kündigt sich an, sondern der nächste Skiurlaub. Das nehme ich zum Anlass, der Kombination aus schwanger und Berge einen Post zu widmen. Einen ganzen Post. Denn neben ein paar eingeschneiten Impressionen aus dem letzten Jahr, habe ich vier interessante Fakten samt Tipps, für einen sicheren Babymoon in den Bergen für euch. Da ich mich hier jedoch einzig auf meine Recherchen und Gespräche mit meinem Arzt beziehe, bitte ich euch im Zweifel dennoch euren Gynäkologen oder eure Hebamme aufzusuchen, falls ihr Fragen oder Bedenken habt. Auf sicheren Sohlen. Gemeint sind die rutschfesten. Ein fester Stand ist für Schwangere im Schnee noch wichtiger, als für ihre nichtschwageren Mitmenschen. Auch ein vermeintlich harmlos wirkender Sturz, ob auf den Popo oder oh ich will es gar nicht tippen, auf den Bauch, kann unschöne Komplikationen und Sorgen mit sich bringen. Der Hormonhaushalt einer Schwangeren arbeitet schon mal für die bevorstehende Geburt vor: hier stehen alle Zeichen auf locker. Entsprechend sind alle Bänder und Sehnen weicher und man …

Kaffee Kind Kolumne | Von der Mutter, die ich nicht sein will

Durch Zufall hört die Kursleiterin meines Rückbildungskurses das Gespräch mit, indem ich einer anderen Kursteilnehmerin und genau wie ich Neum ama erzähle, dass Leonard zwischen 4 und 5 Uhr morgens wach wird und ich mit ihm spiele. „Ja, richtig gehört. Ich stehe auf und spiele mit ihm. Bis er wieder müde wird und wir uns beide noch etwas hinlegen.“ Die Kursleiterin, die Hebamme und selbst zweifache Mama ist, ist fassungslos: „Da hat er Sie aber schon ganz schön erzogen. Oder wer hat bei Ihnen die Hosen an?“ Ein Kichern im Kursraum. „Der Kleinste natürlich.“  „Der Kleinste natürlich.“ Ja so lautete meine Antwort. Und lautet sie noch immer. Denn Leonard ist noch immer früh müde und früh wieder wach. Er holt sich seinen Schlaf, aber richtet sich dabei eben nicht nach uns. Und das ist okay. Auch wenn ich mir das niemals so vorgestellt habe. Top organisiert, in Montessori & Co. belesen, immer gestylt, voller Tatendrang trotz Augenringen bis ins BH-Körbchen, ambitioniert, 3 Kilo schlanker als vor der Schwangerschaft und ohne eingetrocknete Breireste auf der Bluse – so habe ich …

Bananen Pancakes | Baby & Mama Essen

Das Thema Familienessen ist bei uns gerade sehr groß. Von wir-probieren-das-mal-aus zur mittäglichen Breiverweigerung sind gerade mal drei Tage vergangen, so gut und gerne isst unser kleinster Mitbewohner nicht nur alleine, sondern auch festere Nahrung. Wer kann es ihm verübeln, will er doch sicher seine ganzen 6 Zähne einsetzen? Entsprechend war meine Kreativität in Sachen Familienessen schnell gefragt. Denn eins war mir klar: Ich möchte möglichst so kochen, dass wir beide und am Wochenende auch wir drei das gleiche oder aber viel gleiches essen können. Gemeinsam. Familienessen eben. Ein Rezept, dass durch Improvisation entstanden, direkt super angekommen und auch schon erfolgreich bei anderen Babyverkostern angekommen ist, ist das folgende für Bananen Pancakes. Ohne Ei, Backpulver und Zucker. Ihr braucht: 2-3 reife Bananen  140g Mehl nach Wahl (z.B. Dinkel- oder Weizenmehl) 400ml Milch 1 El Kokosöl falls gewollt etwas Kokosöl zum Anbraten Die Bananen am besten mit einem Pürierstab und einem Teil der Milch zu einer Art Bananenmilch pürieren. Das meist in seiner Konsistenz feste Kokosöl kann bereits mitpüriert werden. Im Anschluss das Mehl nach und nach dazugeben …

Ein Capsule Closet für mich? | Gedanken

Das Thema Capsule Closet geistert nun seit geraumer Zeit nicht nur durch das Netz, sondern ebenso durch meinen Kopf. Die Idee ist schnell zusammengefasst, jedoch nicht zwingend ebenso schnell umgesetzt. Man reduziert seine Garderobe auf eine bestimmte Auswahl aus gut überlegten Kleidungsstücken, die (und nur die) man in der nächsten Saison tragen möchte. Dabei achtet man besonders darauf, dass alle Dinge möglichst gut miteinander kombinierbar sind. Alles weitere sortiert man aus bzw. lagert es ein. Und ja, man shoppt auch nicht mehr drauf los, sondern geht auch hier strategisch vor. Was neu einzieht, sollte sich ideal in die jeweilige Garderobe einfügen. Auch wenn das System zunächst nach Arbeit klingt, soll es einem schließlich viel morgendliche Zeit und Unsicherheit vor dem eigenen Kleiderschrank ersparen. Und dabei natürlich auch Spaß machen. So weit, hier bereits eine Auswahl von x Kleidungsstücke präsentieren zu können, nein, so weit bin ich (noch) nicht. Aber gerade in den letzten Monaten habe ich durch das Thema Umstands- und Stillmode immer mehr Lust auf einen Capsule Closet bekommen. Denn auch dabei habe ich versucht, möglichst …